25. Dezember 2011. Es ist wohl kaum ein Zufall, dass mir ausgerechnet am Fest der Liebe das Motto für meinen Blog für das Jahr 2012 erschienen ist: love it or leave it - liebe es oder lass es sein! Das ist auch die Lektion, die mich das vergangene Jahr gelehrt hat.

Erst als mir klar wurde, wie sehr ich diesen Sport liebe, ist das Feuer der Leidenschaft wieder aufgeflackert. Aber nur wo echte Liebe ist verdrängt die Leichtigkeit die Verbissenheit. Und diese Leidenschaft und Leichtigkeit hat mir ein unbezahlbares Geschenk beschert: Kona 2012.

Dort, auf dem Ali Drive, wird sich am 13. Oktober 2012 mein grosser Traum erfüllen, wenn ich die Ziellinie überqueren werde. Der lange Weg dorthin wird gepflastert sein mit wunderbaren Momenten und vielen, vielen IMotions. Join me!

Freitag, 25. November 2011

Langsam wird es ernst - langsam.

Heute war der letzte wirklich erwähnenswerte Ausritt auf dem Velo. Alles im grünen Bereich. Und am Morgen waren wir zur Besichtigung der Schwimmstrecke. Da gab es einige lange Gesichter, weil es ziemlich wellig war und die Strömung ziemlich stark. Nun, am Sonntag kanns auch wieder ganz ruhig und flach sein - aber wer will sich jetzt schon darüber den Kopf unnötig zerbrechen?

Am Nachmittag dann Einschreiben und Abholen der Startunterlagen. Das ganze Unterfangen dauerte etwa 5 Minuten und schon wars vorbei. Wenn es bloss überall so schnell und reibungslos funktionieren würde! Vielleicht sollte die Europäer einmal ein paar Mexikaner zu Rate ziehen!!

Wirklich witzig ist, dass es offenbar bei jedem Rennen in Mexico ein Kleidungsstück mit langen Ärmeln gibt, das ganz und gar nicht zum Klima passen will. In Cozumel gabs einen Faserpelz, hier ein Langarmtrikot.

Nun steht morgen ein relaxter Ruhetag an. Die Beutel werden vorbereitet, das Velo gecheckt und alle Nummern aufgeklebt. Ansonsten steht ausser Essen, Trinken und Siesta nichts auf dem Programm. Die Stimmung hier ist unglaublich locker, denn wir sind ab vom Ironman-Rummel. Alles hat sich eingespielt und so geniessen alle die Zeit vor dem Rennen am Strand. Die ganze finale Vorbereitung war ein einziges Vergnügen.

Hier geht die Sonne um 17.03 Uhr pünktlich unter. Innerhalb von wenige Minuten wird es stockdunkel. Für einen Daylight-Finish wird also eine Zeit von maximal 10 Stunden oder darunter notwendig sein. Harte Vorgaben. Darum habe ich mich heute aber noch nicht gekümmert, denn wie gesagt, es wird erst langsam ernst. Und so habe ich denn einen spektakulären Sonnenuntergang genossen. Bitteschön:

2 Kommentare:

Etter Heinz hat gesagt…

Ciao Gilbert
Vielen, vielen Dank für die grossartige und informative Berichterstattung aus dem Paradies "Cozumel".
Geniesse am Sonntag das "Race Feeling" unter mexikanischer Sonne. Es kommt gut! Ich werde dein Rennen live am PC mitverfolgen & mitfiebern!

Happy End in der Karibik und natürlich mit viel IMotions!

Beste Grüsse und viel Glück!
Heinz

Gilbert Fisch hat gesagt…

Lieber Heinz

Vielen Dank für deine guten Wünsche. Ich werde es geniessen - so, wie ich den Aufenthalt bisher genossen habe.

Grüsse, Gilbert